aktion tier MeissenTierheim und Tierschutzzentrum
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Hinweise zur Hundevermittlung

Um sicherzugehen, dass der jeweilige Hund ein Zuhause für immer bekommt und nicht kurz nach der Vermittlung zurück ins Tierheim muss, schauen wir ganz genau, ob Mensch und Tier zueinander passen.

Tierheimhund Morris.

Deswegen sollten Interessenten Zeit und Geduld mitbringen und vor einer Vermittlung mehrere Besuche im Tierheim einplanen.

Ablauf einer Hundevermittlung

Erstes Gespräch

In einem ersten Gespräch sprechen wir darüber, welcher Hund für die Interessent:innen infrage kommt. Meistens gibt es bereits konkrete Vorstellungen seitens der potenziellen Adoptanten und umgekehrt fragen wir nach, in welchem Umfeld der Hund zukünftig leben wird. Ist genug Platz für das Tier? Ist der Zeitfaktor bedacht worden? Leben bereits andere Tiere im Haushalt? Solche und viele andere Fragen werden geklärt und auch die zukünftigen Hundebesitzer:innen haben oft jede Menge Fragen im Gepäck.

Ein wenig Schreibkram...

Es ist notwendig, unsere Gassie-Regeln vorab zu lesen, eine Verzichterklärung mit Kopie des Ausweises und die Einwilligung zur Verwendung der personenbezogenen Daten auszufüllen, um evtl. Rücksprachen am Telefon zu ermöglichen.

Zum Herunterladen: Was ist beim Gassigehen mit Tierheimhunden zu beachten?

Zum Herunterladen: Verzichtserklärung Gassi-Gänger

Hündin Brownie
Damit sich Hund und Mensch kennenlernen können, sind mehrere Spaziergänge bzw. Tierheimbesuche sinnvoll. Foto: © aktion tier Tierheim Meißen

Ein erstes Kennenlernen

Nach dem Schreibkram sollen sich Mensch und Tier endlich kennenlernen. Das geschieht (je nach Charakter des Hundes) in unseren Freiläufen oder aber direkt bei einem Spaziergang. Ein:e Tierpfleger:in aus unserem Tierheim ist natürlich stets an der Seite von Mensch und Hund, sodass sich niemand allein gelassen fühlt.

Noch mehr Schreibkram...

Wenn das erste Kennenlernen positiv ausgefallen ist, füllen die potenziellen Adoptierenden eine Selbstauskunft aus, damit wir einen Eindruck davon bekommen, wie ihre Lebensumstände sind. Vieles wurde meist vorab im ersten Gespräch schon geklärt, die Fragen im Fragebogen sind aber noch etwas genauer.

Zum Herunterladen: Selbstauskunft Interessent:innen

Weitere Spaziergänge

Es sind immer mindestens vier Spaziergänge notwendig, damit wir einen richtigen Eindruck davon bekommen können, ob der jeweilige Hund den neuen Menschen sein Vertrauen schenken wird. Bei verhaltensauffälligen Hunden sind häufig wesentlich mehr Spaziergänge bzw. Besuche im Tierheim notwendig.

Treffen mit unserem Hundetrainer

Sehen die Tierpfleger:innen, dass es zwischen Mensch und Hund gut klappt, geht es weiter zum nächsten Schritt: Es wird ein gemeinsames Treffen mit den potenziellen Adopotanten, dem Hund und unserem Hundetrainer vereinbart. Dieser steht mit Rat zur Seite, beobachtet den letzten gemeinsamen Spaziergang im Tierheim und gibt, falls nötig, Hilfestellung und Tipps.

Hundetrainer Pierre Müller.

Vermittlungsvertrag

Klappt auch das ohne Bedenken des Hundetrainers, wird ein Vermittlungsvertrag abgeschlossen. Die Vermittlungsgebühr beträgt im Normalfall 270€ pro Hund. Die Adoption ist dann erfolgreich und unser tierischer Schützling darf in ein schönes, neues Zuhause ausziehen.